Künstlerporträt
Queen
Vier Musiker aus London, die Rock, Oper und Stadionhymne zusammenbrachten – und mit Freddie Mercury einen der größten Frontmänner aller Zeiten hatten.
Queen hatten keine Angst vor Übertreibung. Sie schichteten Stimmen zu ganzen Chören, mischten Hard Rock mit Varieté und Oper und schrieben Songs, die Zehntausende im Stadion mitsingen. Alle vier Mitglieder schrieben Hits, und mit Freddie Mercury hatten sie einen Sänger, der eine ganze Arena mit einer Handbewegung lenken konnte.
In diesem Porträt
1968–1972
01 Smile
Der Gitarrist Brian May und der Schlagzeuger Roger Taylor spielten Ende der Sechziger in London in der Band Smile. Mays Gitarre, die Red Special, hatte er als Jugendlicher mit seinem Vater selbst gebaut.
1970 kam Freddie Mercury als Sänger dazu, geboren in Sansibar als Farrokh Bulsara. Er gab der Band den Namen Queen. 1971 stieß der Bassist John Deacon dazu.
1973–1974
02 Die ersten Alben
Das erste Album erschien 1973. Auf den Plattenhüllen stand stolz der Hinweis, dass keine Synthesizer verwendet worden waren – alle Klänge kamen von Gitarre, Stimmen und Klavier.
Mit „Killer Queen“ vom Album Sheer Heart Attack gelang 1974 der erste große Hit.
1975
03 A Night at the Opera
A Night at the Opera, benannt nach einem Film der Marx Brothers, entstand 1975 in mehreren Studios, darunter die Rockfield Studios in Wales. Es galt damals als eines der teuersten Alben, die je produziert wurden.
Im Mittelpunkt steht „Bohemian Rhapsody“, fast sechs Minuten lang, mit Ballade, Opernteil und Hard Rock. Für den Opernteil sangen Mercury, May und Taylor ihre Stimmen so oft übereinander, dass die Bänder fast durchsichtig wurden. Der Song stand wochenlang auf Platz eins in Großbritannien.
1976–1984
04 Stadionhymnen
Mit „We Will Rock You“ und „We Are the Champions“ schrieben Queen 1977 zwei der meistgesungenen Songs der Welt.
„Another One Bites the Dust“ von John Deacon wurde 1980 ihr erfolgreichster Hit in den USA. 1981 nahmen sie mit David Bowie „Under Pressure“ auf.
1985–1991
05 Live Aid
Beim Benefizkonzert Live Aid im Juli 1985 im Wembley-Stadion spielten Queen rund zwanzig Minuten. Der Auftritt gilt vielen als bestes Livekonzert der Rockgeschichte.
Freddie Mercury starb im November 1991. Wenige Monate zuvor war Innuendo erschienen, das letzte Album, das zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde.
1992–heute
06 Weiter ohne Freddie
Im April 1992 fand im Wembley-Stadion ein großes Konzert zu Ehren Mercurys statt, mit vielen Gästen, die Queen-Songs sangen.
2001 wurden Queen in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. May und Taylor spielen bis heute unter dem Namen Queen, zuletzt mit Adam Lambert als Sänger. Der Film Bohemian Rhapsody brachte die Band 2018 einer neuen Generation nahe.
Hörtipp
A Night at the Opera zeigt die ganze Bandbreite der Band. Die zweite Plattenseite mit „Bohemian Rhapsody“ am Ende ist wie gemacht für den großen Moment des Abends. Zur Album-Story →
Das Album bei Musik Ungestört
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Künstlerporträt
David Bowie
3 Alben auf dieser Seite
Mit David Bowie nahmen Queen 1981 „Under Pressure“ auf.
Zum Porträt → -
Guns N' Roses
Appetite for Destruction
1987rund 53 Minuten
Guns N’ Roses verehrten Queen und spielten 1992 beim Gedenkkonzert für Freddie Mercury.
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