Musik Ungestört – ungestört & analog Termin anfragen

01Für Unternehmen

Platz nehmen·Abschalten·Zuhören

Ein Abend, bei dem niemand etwas leisten muss.

Ein ganzes Album. Gemeinsam gehört. Ohne Workshop, ohne Aufgabe, ohne Nebenbei.

Musik Ungestört ist eine mobile Listening Session, kein HiFi-Vorführtermin: ich bringe eine echte analoge Anlage zu Ihnen, für Teams bis 25 Personen im Großraum München und deutschlandweit nach Absprache.

Rund 120 Minuten.Angebot in 1 Werktag.Keine Handys.Kein Workshop.

Termin anfragen →

02Wann das gut passt

Wenn der Tag schon genug Programm hatte.

Der Abend funktioniert besonders dort, wo ein Team schon viel miteinander gearbeitet, gesprochen oder entschieden hat.

Im Unternehmen

  • Teamtagals ruhiger Abschluss nach einem intensiven Tag
  • Offsiteein gemeinsamer Abend ohne weitere Aufgabe
  • GesundheitswocheAufmerksamkeit und Entlastung statt weiterer Input

Im Tagungshaus

  • Klausurtagungnach dem letzten Agenda-Punkt
  • Abendprogrammohne Bühne, Moderationsshow oder Pflichtgespräch
  • Partnerangebotfür Häuser, die den Abend regelmäßig anbieten möchten

Und wann nicht

Drei Fälle, in denen ich abraten würde

Wenn sich das Team noch kaum kennt. Gemeinsames Schweigen setzt voraus, dass man sich vorher schon etwas zu sagen hatte. Bei einem frisch zusammengestellten Team ist ein Format sinnvoller, bei dem geredet wird. Der Hörabend funktioniert besser als Zwölfter im Jahr denn als Erster.

Wenn am Ende ein Ergebnis stehen soll. Es gibt keine Auswertung, keine Erkenntnisse zum Mitnehmen, keine Maßnahmen. Wer einen Abend braucht, der auf etwas einzahlt, sollte etwas anderes buchen – dieser hier zahlt bewusst auf nichts ein.

Wenn nicht alle mitmachen wollen. Zwei Personen im Raum, die das albern finden, reichen aus, damit es für alle nicht funktioniert. Lieber acht Leute, die Lust darauf haben, als zwanzig, von denen ein Drittel wartet, dass es vorbei ist. Fragen Sie vorher, statt es anzuordnen.

Nicht noch ein Programmpunkt. Eine Pause vom Programm.

Marcel Schuler

03Ablauf

Rund hundertzwanzig Minuten. Der größte Teil davon gehört der Musik.

  1. Beginn
  2. 11 MinAnkommen und Schwelle
    Die Handys liegen sichtbar in einer Box.
  3. 10 MinDie Geschichte des Albums
    Der Moment, in dem dieses Werk entstanden ist.
    Hörprobe · eine halbe Minute
  4. 3 MinDie Maschine
    Das Band wird eingefädelt.
  5. 2 MinDie Minute
    Gestartet wird erst, wenn es still ist.
  6. 43–65 MinDas Albumohne Schnitt
    Ohne eine einzige Unterbrechung. Welches Album? →
  7. 12–20 MinDie Runde
    Die Frage: „Wo wart ihr gerade?“
  8. 2 MinSchluss
    Ein Satz, dann geht das Licht hoch.
  9. Ende

Warum so streng

Drei Regeln, die nichts verlangen, sondern etwas weglassen

Keine Handys. Nicht aus Prinzip und nicht als Erziehungsmaßnahme. Ein Blick aufs Display reißt den Faden nicht nur für die Person selbst, sondern für alle, die es sehen – danach schauen die Nächsten auch. Deshalb liegen die Geräte sichtbar in einer Box im Raum und nicht in der Tasche: Wer weiß, dass niemand heimlich schaut, muss selbst nicht nachsehen. Eingesammelt wird nichts, jeder legt selbst hinein, und die Box steht die ganze Zeit zugänglich im Raum.

Und wer erreichbar sein muss, ist erreichbar. Kranke Angehörige, kleine Kinder, Bereitschaft – das sage ich zu Beginn ausdrücklich dazu: Wer das Gerät braucht, behält es lautlos bei sich und geht bei Bedarf kurz hinaus. Niemand muss sich dafür erklären. Erfahrungsgemäß nimmt kaum jemand diese Möglichkeit in Anspruch, gerade weil sie ausgesprochen ist.

Kein Überspringen. Ein Album ist in einer Reihenfolge gebaut. Das dritte Stück steht dort, weil das zweite vorher kam. Wer einzelne Titel auslässt, hört ein anderes Werk – und die Stellen, die beim ersten Hören unbequem wirken, sind oft genau die, über die hinterher geredet wird.

Kein Reden während der Musik. Das ist die Regel, die am meisten Überwindung kostet, und die einzige, die wirklich den Unterschied macht. Sobald im Raum gesprochen wird, wird die Musik zur Kulisse, und dann hätte man sich den ganzen Aufwand sparen können. Davor und danach wird geredet, ausdrücklich.

Was die drei gemeinsam haben: Keine verlangt etwas von Ihrem Team. Sie nehmen nur weg, was sonst automatisch passiert. Genau das ist der Unterschied zwischen diesem Abend und einem Programmpunkt.

04Die Bestandteile

Sieben Dinge, auf die es an diesem Abend ankommt.

Kein Teambuilding-Programmpunkt, sondern eine Technik, die selbst den Rahmen setzt. Was dabei wirklich passiert – und was ich dafür mitbringe.

Cartoon der Bandmaschine mit zwei runden Spulen, die wie ein zufriedenes Gesicht wirken.

01

Die Maschine

Eine Bandmaschine aus den Siebzigern, professionell überholt, mit zwei sichtbar laufenden Spulen – kein Gerät wie ein Streamingdienst, sondern eines, dem Ihr Team beim Arbeiten zusehen kann. Ich bringe sie selbst mit, aufgebaut und angeschlossen.

Man merkt sofort: Das hier ist kein Abspielgerät. Das ist ein Uhrwerk, dem man bei der Arbeit zusehen kann.

REEL

02

Das Band läuft

Vor dem ersten Ton wird das Band von Hand eingefädelt – ein kurzer, fast meditativer Moment. Ab da läuft es durch, ohne Pause, ohne Sprung, bis zum letzten Ton.

Der Moment, in dem alle merken: Jetzt geht es wirklich los.

Zeiger-Instrument, dessen Nadel weit in die rote Zone ausschlägt.

03

Die Geschichte

Bevor das Album beginnt, läuft vom selben Band eine kurze, erzählte Geschichte – wie und wann dieses Werk entstanden ist. Rund zehn Minuten, bevor der erste Ton der Musik zu hören ist.

Eine kleine Hörreise, die alle gemeinsam auf das Album einstimmt.

Cartoon einer Fernbedienung, durchgestrichen mit einem roten Strich.

04

Keine Taste zum Überspringen

Ein Tonband kennt keine Titelliste. Niemand kann vor- oder zurückspulen, niemand einen Song überspringen. Das Album bestimmt die Reihenfolge, nicht das Team.

Zum ersten Mal seit Langem hört hier jeder etwas, das er sich nicht selbst ausgesucht hätte.

Cartoon einer Uhr, durchgestrichen mit einem roten Strich.

05

Die Zeit spielt keine Rolle mehr

Sobald das Album läuft, schaut niemand mehr auf die Uhr oder aufs Handy – die liegen ohnehin in einer Box. Die einzige Zeit, die zählt, ist die Laufzeit des Albums, meist 43 bis 65 Minuten.

Ein Abend, an dem niemand auf die Uhr schaut – und das merkt man.

06

Die Anlage drumherum

Verstärker und zwei Lautsprecherpaare aus derselben Zeit wie die Maschine, warm und ohne digitale Nachbearbeitung. Ich bringe alles mit; Sie stellen nur Raum, Strom und dimmbares Licht.

Zwischen der Musik und Ihrem Ohr liegt an diesem Abend nichts als Kupfer und Luft.

Cartoon eines Kreises aus Punkten um einen roten Mittelpunkt.

07

Die Runde danach

Nach der Stille eine kurze, offene Runde: Wer möchte, sagt zwei Sätze zu der Frage „Wo wart ihr gerade?“. Kein Workshop, keine Auswertung – der Abend muss nichts produzieren.

Ihr habt gerade alle exakt dasselbe gehört. Und ihr wart alle woanders.

05Noch unsicher?

„Ich habe Lust auf das Angebot – erzählen Sie mir kurz persönlich mehr dazu?“

Manchmal beantwortet ein Formular nicht alles. Wenn Sie vorher lieber kurz sprechen möchten – über Ablauf, Album oder ob der Abend zu Ihrem Team passt – buchen Sie sich unten direkt fünfzehn Minuten, oder schreiben Sie mir kurz per WhatsApp.

Direkt per WhatsApp schreiben →

Hier können Sie direkt einen fünfzehnminütigen Gesprächstermin buchen.

Der Kalender wird von Cal.com bereitgestellt. Erst mit einem Klick auf „Kalender laden" wird eine Verbindung zu Cal.com aufgebaut. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

06Organisation

Was ich mitbringe – und was Sie stellen

Blick von unten auf die Bandmaschine: zwei leuchtende Aussteuerungsanzeigen und die Regler der Anlage im warmen Licht.
Zwei Anzeigen, ein paar Regler, sonst nichts zu bedienen – die Anlage, die an diesem Abend bei Ihnen steht. Alle Geräte ansehen →

Ich bringe mit

  • Bandmaschine, zwei Verstärker und zwei Lautsprecherpaare aus den Siebzigern und Achtzigern
  • Das vorbereitete und geprüfte Band mit dem vereinbarten Album
  • Eine Box für die Handys
  • Aufbau, Anschließen und Abbau – ich bin rund eine Stunde vorher da

Sie stellen

  • Einen Raum ab etwa 20 m²
  • Sitzgelegenheiten für alle
  • Zwei freie Steckdosen
  • Licht, das sich dimmen oder ausschalten lässt
  • Sonst nichts

Warum der Aufwand

Vier Geräte, die zueinander passen müssen

Man könnte einen Abend wie diesen auch mit einem guten Lautsprecher und einem Laptop machen. Der Unterschied liegt nicht im Preis der Geräte – gebraucht ist so eine Anlage heute erschwinglich – sondern darin, dass sie aufeinander abgestimmt ist und jemand sie einstellt.

Konkret heißt das: Beide Lautsprecherpaare haben einen eigenen Verstärker, statt sich einen zu teilen. Dadurch lässt sich jedes Paar getrennt auf den Raum einstellen – ein halliger Besprechungsraum braucht eine andere Abstimmung als ein Tagungsraum mit Teppich. Das passiert beim Aufbau, in der Stunde vor Beginn, und ist der Grund, warum derselbe Abend in zwei verschiedenen Räumen gleich gut klingt.

Dazu kommt die Vorbereitung, die Sie nicht sehen: Das Album wird vorher besorgt, auf Band überspielt und einmal komplett durchgehört, damit an keiner Stelle etwas fehlt. Mehr zu den Geräten steht auf der Seite zur Anlage.

Das Angebot als PDF herunterladen →

07Ihre eigene Idee

Vielleicht passt die Anlage zu einem Anlass, an den ich selbst noch nicht gedacht habe.

Zum Beispiel

  • Eine Weihnachtsfeier, die sich niemand als Erstes vorstellen würde
  • Der Abschied einer Kollegin oder eines Kollegen nach vielen Jahren
  • Ein ruhiger Ausklang nach einem anstrengenden Projekt
  • Ein Offsite, das bewusst nichts erarbeiten muss
  • Ein Format für wiederkehrende Termine, zum Beispiel einmal im Quartal
Cartoon einer Glühbirne mit einer kleinen roten Notenfahne als Glühfaden.

Schreiben Sie mir einfach

Kurz notieren, ich melde mich bei Ihnen.

08Für Veranstalter

Was Unternehmen meist noch wissen wollen

Welches Album eignet sich für ein Team?

Sie können ein Album vorgeben. Wenn Sie das nicht möchten, schlage ich Werke vor, die als Ganzes tragen und nicht voraussetzen, dass jemand Fan sein muss. Die Auswahl besprechen wir vor dem Termin. Einen ersten Eindruck bekommen Sie im Album-Archiv.

Was ist mit der GEMA?

Betriebliche Veranstaltungen gelten üblicherweise als öffentliche Wiedergabe. Angemeldet wird die Veranstaltung vom Unternehmen oder vom Haus, in dem sie stattfindet; viele Tagungshotels haben dafür bereits einen Vertrag. Vor der Zusage klären wir gemeinsam, was für Ihren Termin gilt.

Gibt es eine Obergrenze bei der Gruppengröße?

Für sehr große Gruppen sind zwei Durchläufe hintereinander möglich. Sagen Sie mir einfach, wie viele Menschen dabei sind, dann finden wir gemeinsam die passende Lösung.

Können wir danach noch eine Team-Reflexion anschließen?

Natürlich kann Ihr weiterer Abend danach weitergehen. Musik Ungestört selbst endet aber ohne Auswertung. Die kurze Runde gehört bereits zum Format und bleibt bewusst persönlich und knapp.

Gibt es Konditionen für Tagungshotels?

Ja. Für Häuser, die den Abend regelmäßig als eigenes Angebot einsetzen möchten, gibt es Partnerkonditionen. Schreiben Sie mir kurz, um welches Haus es geht.

Sind Sie auch außerhalb von Bayern buchbar?

Ja, nach Absprache in ganz Deutschland. Kerngebiet sind München (80 km Umkreis, Festpreis ab 800 Euro), Bayern und Baden-Württemberg; für Offsites und Tagungen darüber hinaus, auch in Österreich oder der Schweiz, bin ich mit dem Camper unterwegs. Mehr dazu im Artikel zum Einzugsgebiet.